This is the official website of the musician, sound engineer, DJ, composer & producer for film & media Ingo Vogelmann. No MySpace, Fuckbook or whatever ... this is a real real deal.
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Ich erinnere mich noch recht gut an solche Temperaturen … als ich ca. 8 bis 9 Jahre alt war, als wir mit steifgefrorenen Ärschen vom Schlittenfahren nach Hause kamen und 3 Stunden brauchten, um einigermaßen aufzutauen.
Hope your B-day was fantastic as your music is!!!
Please let me know if you are going to be here in Miami for the Winter Music Festival…that will be a real treat for me!! Hope you can make it!
Is really warm and sunny….you will love it!
Thank you
Yes, I will be in Miami at WMC and play (at least) getFrisky! Miami.
Streusalz und Streusplitt im Winter ist - für mich und Wilma - die letzte Seuche. Kein Mensch denkt an die vielen wunden Hundepfoten, die zusätzlich durch eindringendes Salz und Verunreinigungen noch mehr gepeinigt werden. Ich kann meinen 40-kg-Hund schlecht bis zur Wiese tragen. Weniger, weil ich es nicht könnte sondern mehr, weil Wilma das doof fände. Und es sähe auch albern aus.
Seit 2¾ Schneeflocken gefallen sind, streuen gelangweilte Eigenheimomas und -opas ganze Salzbergwerke auf die Bürgersteige. Und als wäre das noch nicht genug, geht man hinterher - wenn der Schnee ein wenig abgeschmolzen ist - noch mit schwarzem, scharfkantigem Granulat hinterher, damit Hunde bald auf amputierten Gliedmaßen daherkriechen.
Wie machen die Leute in (fast) Ganzjahresschneegebieten das eigentlich? Norwegen und so. Die müssten ja einen Salzverbrauch haben! Nee, die sind etwas klüger. Norweger passen sich den Witterungsverhältnissen einfach an. Die wissen halt, daß draußen Hypertonnen an Schnee liegen, also fahren und laufen sie langsam. Die dürfen da oben sowieso nicht besonders schnell fahren. Dreimal darf man raten, wieso nicht. Auch viermal. Dann müsste aber selbst der Deutsche drauf kommen.
Merkt ihr was? Ich ertrage es immer weniger hier.
Was Anderes:
Gestern, an meinem Geburtstag (der ja immer mehr ein reines Zahlenspiel wird), war ich mit erlesener Begleitung beim Palästinenser essen. Man sagte dort, man “kümmere sich nicht so sehr um diesen ganzen Kram da unten”. Beeindruckend. Beeindruckend komisch. Dabei habe ich das Thema nichtmal angesprochen, das kam von ganz allein. Irgendwie passt das zu den arabischen ‘Brüderstaaten’, die sich - trotz Aufruf der Palästinenser - auch nicht darum kümmern. Man will sich seine Friedensbeziehungen mit Israel nicht verscherzen.
Wenn’s dann um Geld geht, hört islamische Verbrüderung auf.
Das Essen war köstlich. Palästinensischer Tee schmeckt übrigens wie Flüssigspekulatius. Irritierend fand ich allerdings einen besonderen Punkt auf der Karte: Tortellini. Und Tzatziki gab es auch. Eigentlich wollten wir ja zum Inder, aber die haben ja auch Streit mit Pakistan. Irgendwas ist ja immer …
Jetzt fragt mich nicht, wie ich auf so einen bescheuerten Titel gekommen bin. Das ist eine längere Geschichte.
Wer Fleisch esse, dürfe sich nicht über Pelze aufregen, sagte Lagerfeld dem “Daily Telegraph” zufolge dem britischen Sender “Radio 4 Today”. Zudem lebe eine ganze Branche von der Praxis, Tiere ihres Fells wegen zu töten. Der deutsche Designer verwies auf Jäger im Norden “die davon leben und sonst nichts gelernt haben außer der Jagd … und jene Bestien töten, die uns töten würden wenn sie es könnten”.
Karl Lagerfeld ist ein alter, törichter Mann, der wirres Zeug redet.
Butros Ghali: Ich sehe keine Glück verheißende neue Ära für die kalkulierbare Zukunft. Denn obwohl der Fluch des kolonialen Zeitalters und des Kalten Krieges vor einem halben Jahrhundert verschwand, und Millionen Menschen auf eine bessere, sozial gerechtere und den technischen Fortschritt nutzende Welt warteten, stellte sich leider heraus, dass alte Menschheitsübel die Hoffnungen wieder trübten: wachsende soziale Unterschiede, aufflammende nationale und religiöse Ideologien, kulturelle Abschottung. Schade, dass ich den Anbruch einer wirklich besseren Welt wohl nicht mehr erleben werde.
An sich gäbe es viel zu bloggen. Zu viel. Deshalb mache ich es kurz:
Mich frustriert bisweilen die ‘deutsche Starre’. Das betrifft Musik, Kultur und … alles. Wir sind nicht gerade beweglich, mutig, offen. Ich prangere das an. Wir finden alles toll, was wir gewohnt sind. Ich finde das langweilig.
In Essen gibt es Taxifahrer, die sich über Mix CDs von mir freuen. Das sind dieselben Taxifahrer, die ständig Gäste aus dem 3Klang durch die Gegend fahren und den Laden super finden. Essen ist eine coole Stadt, besonders Essener Taxifahrer rocken. Der Bahnhof nicht.
Es hat Spaß in Lübeck gemacht, und ich danke Kai und seinen Gästen für die gute Zeit!
2008 war ein gutes Jahr, und ich freue mich auf 2009.
Als ich gestern zum Bahnsteig lief, lag ein Mann auf selbigem. Tot. Drum herum ca. 10 Polizisten, Bestatter kamen gerade mit einer Bahre an, um den Mann aufzusammeln, keine Rettungssanitäter weit und breit. Ich frage mich seitdem, was dem Mann passiert ist. Was mich - irgendwie - sehr berührt hat: Er lag mit dem nackten Kopf auf dem nackten, eiskalten und angefrorenen Steinboden. Ich weiss, der war sowieso tot, aber irgendwie fand ich das nicht gut. Konnte man ihm nicht was unter den Kopf legen? Der Verdacht liegt nahe, das er sofort sowas von tot war, daß man auf den Notarzt verzichtet hat und sofort die Bestatter gerufen hat. Ich möchte nicht auf einem Bahnsteig sterben.
Auf dem Bahnsteig gibt es teilweise öffentliche Fernsprecher, bei denen man noch in DM bezahlen kann. WTF?
Mietwagen ist ‘ne A-Klasse. Mit einer Heizung, die den Namen auch verdient. Besser als der blöde neue Opel Kotza vom letzten Mal (Grippe!).
Ich freue mich, heute ein langes Set für euch in Lübeck zu spielen!
Aquarius erfreut sich grosser Beliebtheit. Wie schön!
Im Januar und Februar (und März?) gibt es einige neue Veröffentlichungen von mir auf diversen Labels. Funker Vogelmann meldet sich für dieses Jahr ab. Auf Wiederhörn!